Rede mit mir

Ein Film über Trauerverarbeitung von verwaisten Eltern und Geschwistern

Genre: Doku
Produktionsjahr: 2016
Studio, Verleih, Vertrieb: Medienprojekt Wuppertal e.V.
Artikelnr.: ZGB156


Laufzeit: 144 Minuten (7 Filme zwischen 4 und 82 Minuten)
Altersfreigabe: Lehrprogramm gemäß § 14 JuSchG
Sprachen: Deutsch

Lieferzeit (DVD): 1-3 Werktage
Lieferzeit (Download): sofort

Lehr-Programm

Filmbeschreibung

Der Film porträtiert fünf betroffene Familien. Sie verloren ihre Kinder während der Schwangerschaft als Sternenkind, durch eine lebensverkürzende Krankheit, durch Unfall, durch gewaltsamen Tod oder als Geschwister durch Suizid. Der Film zeigt ihren Umgang mit dem Verlust in seiner Entwicklung von der Trauer unmittelbar nach dem Tod bis heute.

Eine Mutter, deren Tochter mit 3 Jahren an einer lebensverkürzenden Erkrankung starb, sagt: »Dann bin ich in die Trauergruppe gegangen und es war mir schon nach dem ersten Abend klar: Das tut mir gut. Da kann ich noch mal erzählen und noch mal drüber weinen, da hab ich Zeit zu trauern.«

Es ist ein langer, mühevoller und schmerzhafter Kampf der Eltern, den Verlust zu bewältigen. Hierbei helfen ihnen Trauergruppen organisiert im Bundesverband »Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland«, in denen sie auf Menschen mit ähnlichen Verlusterfahrungen treffen. Die Mitgliedsgruppen und Vereine des Bundesverbandes helfen persönlich, von Mensch zu Mensch, das Unsagbare zu verarbeiten. Die Auseinandersetzung der Betroffenen als Paar, mit Freunden und in der Trauergruppe schafft Linderung des Schmerzes und Heilung, Stück für Stück und bei jedem/r anders.

Die Betroffenen erzählen, wie sich ihr Leben geändert hat, wer und was geholfen hat, welche Bedeutung die Trauerverarbeitung in der Selbsthilfegruppe für sie hatte, wie Kinder als Geschwister der Verstorbenen mit dem Verlust umgegangen sind und was ihnen geholfen hat. Eine Betroffene, deren Schwester durch Suizid starb, erinnert sich: »Es war immer so, dass man sich gegenseitig auch Mut zugesprochen hat, dass andere gesagt haben: Ich kenn das, ich weiß, wie es dir geht. Oder dass Leute dabei waren, wo der Verlust schon länger her war, die dann gesagt haben: So war?s bei mir am Anfang auch, aber jetzt sind zwei Jahre vorbei und jetzt ist es anders.« Der Film erzählt auch davon, wie Menschen und Paare an ihren schlimmen Erfahrungen gewachsen sind.

Informationen für Lehrer


Zielgruppe: Berufliche Bildung, Erwachsenenbildung

Schulfächer: Pädagogik

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