Lebenszeichen

Selbstverletzendes und selbstschädigendes Verhalten

Genre: Doku
Produktionsjahr: 2007
Studio, Verleih, Vertrieb: Medienprojekt Wuppertal e.V.


Laufzeit: 100 Minuten
Altersfreigabe: ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG
Sprachen: Deutsch

Lieferzeit (DVD): 1-3 Werktage

FSK 12

Filmbeschreibung

In diesem Filmprojekt werden betroffene junge Frauen im Alter von 16 bis 20 zu Autorinnen und gewähren Einblicke in ihr Leben. Was bringt sie dazu, sich mit Messern, Scherben oder Feuer bewusst wehzutun? Viele nehmen tiefe Narben in Kauf und erleben deswegen Ausgrenzung und Stigmatisierung. Oft sind es gerade die nächsten Angehörigen und Freunde, die mit Unverständnis und Vorwürfen reagieren. Betroffene fühlen sich missverstanden, finden keinen Ausgleich für körperliche und seelische Anspannungen und nutzen den Akt der Selbstverletzung als Ventil.

Die jungen Frauen beschreiben, wie sie immer weiter die Kontrolle über ihr selbstverletzendes Verhalten verloren haben und wie es zu einer zwanghaften Handlung wurde. Aus einem scheinbaren Pubertätsritus wird ein Suchtverhalten. Sie erzählen von fehlender Wärme, von Einsamkeit, von Leere, unerträglicher Verzweiflung und Anspannung, die sich mit dem Akt der Selbstverletzung entlädt. Aber sie beschreiben auch ihre Hoffnungen, Wünsche und ihren täglichen Kampf. Ein Tag ohne Ritzen kann ein riesiges Erfolgserlebnis sein. Sie alle wollen aufhören und nehmen dafür zum Teil auch therapeutische Hilfe in Anspruch.

Die persönlichen Erzählungen der jungen Frauen lassen ein Gesamtbild der Krankheit entstehen, da sie sich in unterschiedlichen Phasen ihrer Erkrankung befinden und auch sehr unterschiedliche Wege beschreiten, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.

Neben den betroffenen jungen Frauen kommt auch ein Elternpaar ausführlich zu Wort. Vater und Mutter beschreiben, wie sie zunächst das Problem als eigenes Versagen interpretiert haben, von ihrer großen Hilflosigkeit, aber auch, wie sie nach einiger Zeit einen gemeinsamen Weg gefunden haben, die Krise zu bewältigen. Ergänzt werden diese sehr persönlichen Aussagen durch Erläuterungen von Dr. Khalid Murafi, dem ärztlichen Direktor der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Hamm.

All diese Elemente verdichten sich zu einem Gesamtbild, das Mut macht, selbstverletzendes Verhalten offensiv und ohne Scham und Tabus zu betrachten.

Informationen für Lehrer


Zielgruppe: Sek II sowie Berufsbildende Schulen

Schulfächer: Berufliche Bildung, Medizin & Soziales, Weiterbildung Lehrer

Sachgebiete:
  • Ethik --> Werte und Normen
  • Gesundheit
    • Krankheit
    • Psychologie/Psychiatrie
  • Spiel- und Dokumentarfilm --> Langfilm --> Dokumentarfilm
  • Weiterbildung
    • Gesundheitliche und sportliche Weiterbildung
    • Zielgruppenangebot

Preise & Bestellen

Schulen, Unis:

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Artikelnr.: ZGB040.01-03
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