Alles auf Anfang

Ein Dokumentarfilm über Schlaganfallbetroffene und ihre Angehörigen

Genre: Lehrfilm
Produktionsjahr: 2020
Studio, Verleih, Vertrieb: Medienprojekt Wuppertal e.V.


Laufzeit: 138 Minuten
Altersfreigabe: Lehrprogramm gemäß § 14 JuSchG
Sprachen: Deutsch

Lieferzeit (DVD): 1-3 Werktage

Lehr-Programm

Filmbeschreibung

Der Film begleitet drei Schlaganfallbetroffene und ihre Angehörigen in ihrem neuen Alltag nach dem Schlaganfall. Im Zentrum stehen ihre Erfahrungsgeschichten: Wie haben sie den Schlaganfall erlebt und überlebt? Wie verliefen die Akutbehandlung und die Reha? Welche Folgen hatte der Schlaganfall für Familie, Arbeit und Beziehungsleben? Wie ist danach der Lebensalltag mit eventuellen Behinderungen?

Desirée (30) hatte mehrere Schlaganfälle während ihrer ersten Schwangerschaft. Sie überlebte mit körperlichen Einschränkungen, doch ihr Kind verstarb. Durch ehrgeizige Ziele und die Unterstützung ihrer Familie konnte sie sich zurück ins Leben kämpfen. Desirées Mutter erlebte den gesamten Weg von der Akutversorgung über die Reha bis zum heutigen Alltag. Insgesamt vier Schlaganfälle hat Albert (66) seit 1999 überlebt. Da er heute im Rollstuhl sitzt, ist er im Alltag auf die Pflege seiner Ehefrau Karin angewiesen. Die beiden engagieren sich in Selbsthilfegruppen, um andere Betroffene zu beraten und über individuelle Sorgen zu sprechen. Diana (52) lag bereits im Koma, als sie der Schlaganfall traf. Sie hatte zuvor einen Suizidversuch überlebt und einen Schlaganfall im Krankenhaus erlitten. Auch wenn Sprechen für Diana anstrengend wie ein Marathon ist, macht sie stetige Fortschritte.

Im Film werden neben den individuellen Krankheitsgeschichten auch die Reha und die Folgen für die Betroffenen thematisiert. Das neue Leben mit neuen Rollen, Einschränkungen und Abhängigkeiten wird ebenso beleuchtet wie neue Lebensziele, positive Erkenntnisse und der Wille zu leben. »Alles auf Anfang« zeigt anderen Betroffenen und ihren Angehörigen Handlungsstrategien auf, regt einen Erfahrungsaustausch an und macht Mut für den eigenen Weg.
Bonusfilme:
Christiane
Christiane (37), alleinerziehend, hatte vor 2 Jahren während einer OP ihren Schlaganfall. Nach der Rückkehr aus der Reha hatte sie Probleme mit ihrer Abhängigkeit von Hilfen anderer, fühlte sich nicht als vollwertig gesehen. Sie war sehr motiviert, wieder eigenständig zu sein, aber sie sagt auch: »Man wird nie wieder so sein, wie man mal war.« Der Schlaganfall hat ihre Einstellung zum Leben verändert. 20 Min.

Jannik
Vor sechs Jahren hatte Janniks (25) Vater einen Schlaganfall. Nach dem Umgang mit der Todesnähe in der Akutsituation musste Jannik ohne den zeitweilig fehlenden Vater schneller erwachsen werden und die Rolle als Familienoberhaupt übernehmen. Beim behinderten Vater kam nicht so viel zurück, wie Familie und Therapeuten gedacht hatten; er resignierte, wurde depressiv und Typ-verändert. Die Ehe der Eltern und die Familie brachen auseinander. Jannik geht heute offensiv selbst mit Schlaganfall-Risikofaktoren wie Essen, Rauchen, Bewegung um. Seine Lehre ist: »Reden hilft!« 22 Min.

Monika
Monika (62) hatte ihren ersten Schlaganfall vor 16 Jahren und behielt eine linksseitige Lähmung davon. Sie wollte nicht ins Heim, ihre Selbstständigkeit und gesellschaftliche Teilhabe waren ihr immer wichtig. Sie bewegt sich mit E-Rolli und 3-Rad durch die Welt und sucht den Austausch in einer Selbsthilfegruppe. Wenige Wochen nach dem Interview stirbt Monika an einem neuen Schlaganfall. 10 Min.

Rolf
Der Schlaganfall von Rolf (70) ist jetzt gut 3 Jahre her. Unmittelbar danach hatte er Suizidgedanken, weil er Angst hatte vor einem nicht mehr lebenswerten Leben. Heute sagt er lächelnd: »Gib niemals auf. Lächele weg, was dich belastet.« 10 Min.

Frank
Frank (32) hatte seinen Schlaganfall mit 24, als ein Blutgerinnsel in seinem Gehirn platzte. Durch stetige Reha-Anstrengungen konnte er sich zurück ins Leben kämpfen und den Rollstuhl wieder verlassen. Auch wenn Frank noch mit einigen Einschränkungen leben muss, sagt er: »Ich habe gelernt, das Leben wertzuschätzen.« Einen Ausgleich findet er in der Kunst, die für ihn wie eine eigene Therapie ist. 15 Min.

Jill
Jill (29) war Polizistin, als sie mit 25 Jahren einen Schlaganfall erlitt, der besonders das Sprachzentrum betraf. Auch wenn sie viele Therapieerfolge feiern konnte, konnte sie nicht in ihren Beruf zurückkehren und engagiert sich heute ehrenamtlich. Ihre Freundin und ihre Mutter sehen viele Fortschritte, während Jill sich fragt: »Wie lange dauert das noch bis ich wieder richtig sprechen kann?« 15 Min.

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