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Film: "The Power of Art - Inspiration großer Kunst" (DVD)



THE POWER OF ART - INSPIRATION GROßER KUNST (DVD)

BOX: 4 DVDS

Medium: (DVD)

Produktion: Großbritanien, 2005
Studio, Verleih, Vertrieb: justbridge entertainment germany GmbH

Altersfreigabe: ab 6 Jahren gemäß § 14 JuschG
Laufzeit: ca. 400 Min
Bildformat: 16:9
Sprachen: Deutsch, Englisch

Lieferzeit: 5-6 Werktage

  Empfohlene Bildungsmedien



Filmbeschreibung zu "THE POWER OF ART - INSPIRATION GROßER KUNST" (DVD):

Große Kunst wirkt nicht selten wie eine Offenbarung und besitzt die Kraft, uns aus unseren festgefahrenen Sehgewohnheiten zu reißen. Wer das einmal erlebt hat, blickt nie wieder in seiner bis dahin gewohnten Weise auf ein Gesicht, eine Farbe, einen Himmel oder einen Körper - er wird mit einer neuen Sicht ausgestattet: der Einsicht. Visionen des Schönen, der Lust und des Humors sind Teil dieses Prozesses. Doch auch die dies Schocks, des Schmerzes, des Verlangens, des Mitleids und sogar des Ekels. Unsere Sinne werden neu verdrahtet und wir sehen die Welt mit anderen Augen. 


DVD 1:

01 Carvaggio - Der ungläubige Thomas

02 Rembrandt - Die Verschwörung des Julius Civilis


DVD 2:

03 Bernini - Die Verzückung der Heiligen Theresa

04 Turner - Sklavenschiff von 1840


DVD 3: 

05 David - Der Tod des Marat

06 Van Gogh - Selbstportrait von 1889


DVD 4:

07 Picasso - Moderne Kunst trifft auf Politik Guernica

08 - Rothko - Black on Maroon




DVD 1


1. Caravaggio – Der ungläubige Thomas

Simon Schama begibt sich auf die Spuren von Michelangelo Merisi da Caravaggio, dem Erschaffer der wohl kraftvollsten, körperlichsten christlichen Kunst überhaupt – und einem Mörder. Was haben diese beiden Tatsachen gemein? “Hoffentlich nichts“, werden Ihnen Kunsthistoriker entgegenbringen. “Das Verbrechen dieses Malers ist lediglich eine sensationslüsterne Fußnote in der Biografie eines Ausnahmekünstlers, eine romantische Lesart derselben, eine Projektion seiner Kunst auf sein Leben, oder anders herum, die beide nichts miteinander zu tun haben”. Sieht man jedoch Caravaggios schockierende Gemälde, wird man sich einer genaueren Betrachtung von den Verbindungen seiner Kunst zu seinem Leben nicht entziehen können. 

Caravaggio lebte von 1571 bis 1610 und gilt als der Überwinder des Manierismus und Begründer der römischen Barockmalerei.


2. Rembrandt – Die Verschwörung des Julius Civilis

Simon Schama reist auf den Spuren Rembrandts durch die Niederlande. Er führt uns zu dessen Geburtsort in der Provinz, und schließlich an die Orte seines Wirkens in Amsterdam. Dort befindet sich Rembrandt den 1630er Jahren im absoluten Höhenflug. Seine Kunden und Mäzene sind hauptsächlich Händler, die innerhalb weniger Jahre große Vermögen angehäuft haben, denn Amsterdam hat sich in den letzten 30 Jahren von einem einfachen Fischereihafen zu einer Weltmetropole entwickelt. Rembrandt weiß, was seine Kunden wollen, bevor sie es selbst wissen – deshalb stehen sie bei ihm Schlange, um sich portraitieren zu lassen. 

Spätestens 1660 ist das alles vorbei. Der Generationswechsel bringt auch einen anderen Kunstgeschmack mit. Die verwöhnten Kinder der Gründerväter des Amsterdamer Geldimperiums sehen sich nach Schönheit, Reinheit und Harmonie. Rembrandts rauer Malstil stößt bei ihnen auf Ablehnung. Das avantgardistische Potential wird nicht erkannt, seine Bilder als unfertig abgestempelt. 

Rembrandt verliert seinen guten Ruf und sein Vermögen, bleibt aber seinem Stil treu. Er beugt sich keiner Mode – das macht seine Kunst so zeitlos.



DVD 2


3. Bernini – Die Verzückung der Heiligen Theresa

Gian Lorenzo Bernini wird 1598 in Neapel geboren. Von frühester Kindheit an gilt er als Ausnahmetalent und beherrscht die Kunstwelt im Rom des 17. Jahrhunderts. Mit seinen Skulpturen, Kirchenausgestaltungen und stadtplanerischen Werken zählt er zu den wichtigsten Vertretern des Barock. Neben der Bildhauerei betreibt Bernini auch die Malerei, schreibt Theaterstücke und entwirft Kostüme und Bühnenbilder.

Bernini steht gut mit dem Klerus. Papst Gregor XV hebt ihn in den Ritterstand, sein Nachfolger Papst Urban VIII ist sein bester Freund. Er wird bedingungslos verehrt, bis er seiner Mätresse das Gesicht verstümmeln lässt, nachdem er von ihrer Affäre mit seinem Bruder erfährt. Sein Stern sinkt weiter, nachdem sich sein für den Petersdom gebauter Glockenturm 1641 als Fehlkonstruktion entpuppt. 1652 rehabilitiert er sich mit seinem wohl bekanntesten Werk “Die Verzückung der Heiligen Theresa”.


4. Turner – Sklavenschiff von 1840

William Turner ist 1775 geboren. Er gilt als führender Vertreter der Romantik. Seit Kindheitstagen legt er ein außergewöhnliches künstlerisches Talent an den Tag und erhält schon im Alter von 14 Jahren ein Stipendium der Royal Academy. Zwar wird er durch seine englischen Landschaften berühmt, doch haben diese immer öfter eine düstere Komponente, die bei den Kritikern gemischte Gefühle hervorrufen. Sein ungewöhnlicher Gebrauch von Farbe und die den Bildern innewohnende Thematik stehen der romantisierenden Vision Großbritanniens des auslaufenden 19. Jahrhunderts sehr kritisch gegenüber. 

Über sein Privatleben hüllt er sich in Schweigen. Er hat nie geheiratet, lebt jedoch mit Sophia Booth zusammen und ist Vater zweier Kinder. 1851 stirbt er in Chelsea, vermutlich unter dem Namen Booth.

In seinen letzten Landschaftsbildern ist die gegenständliche Lesart immer weniger eindeutig, sie wirken unabgeschlossen und skizzenhaft. Vor allem diese Spätwerke finden bei den Impressionisten begeisterte Aufnahme. Turner gilt als Schlüsselfigur für den Übergang der Malerei zur historischen Moderne. Mit seinem Vorstoss ins rein Malerische wird er nicht nur zum Vorbild der Impressionisten, sondern auch der abstrakten Kunst des 20. Jahrhunderts.

Turner vermacht dem englischen Staat 300 seiner Gemälde und 20.000 Aquarelle und Zeichnungen. 

Schama über Turners Bild “Sklavenschiff” von 1840: “1840 soll ein internationales Übereinkommen die Sklaverei in den spanischen Reichen und den USA an den Pranger stellen. Turner möchte seine Haltung zu diesem Thema in Farbe ausdrücken. Wie tut er das? Indem er der Selbstgefälligkeit Großbritanniens einen Strich durch die Rechnung macht. Turner geht 60 Jahre zurück, um eine der beschämendsten Episoden in der Geschichte des britischen Weltreiches wieder aufleben zu lassen, die 132 Afrikanern – Männern, Frauen und Kindern, das Leben gekostet haben.”



DVD 3


5. David – Der Tod des Marat

Jaques-Louis David wird 1748 als Sohn reicher Eltern in Paris geboren. Nachdem der Vater bei einem Duell ums Leben kommt, als David sieben Jahre alt ist, wird er von seinen Onkels großgezogen. David möchte Maler werden und wird deshalb in die Obhut eines Cousins der Mutter gegeben, dem seinerzeit berühmten Maler Francois Boucher.

Für David wird das Malen zum wichtigen Kommunikationsmittel, nachdem er durch eine Verletzung an der Backe, die er sich bei einem Schwertkampf zuzieht, sprachlich behindert ist. Er ist an einem neuen klassischen Stil interessiert, der sich von der Frivolität des Rokoko verabschiedet und das moralische, genügsame vorrevolutionäre Klima in Frankreich reflektiert.

David schließt sich der Revolution an und wird als Abgeordneter und Mitglied des Nationalkonvents politisch tätig. Als Freund Robespierres und Jean Paul Marats übt er auch im Sicherheitsausschuss erheblichen Einfluss aus. Seine Kunst steht mittlerweile voll im Dienst der Propaganda. In seinem Meisterwerk “Der Tod des Marat” stilisiert er den paranoidesten aller Fanatiker der Revolution zum politischen Märtyrer.


6. Van Gogh – Selbstportrait von 1889

Vincent van Gogh wird 1853 in Groot-Zundert in Holland geboren. Er lebt als Kunsthändler, Lehrer und Prediger in England, Holland und Belgien. Seine künstlerische Schaffensperiode beginnt erst 1881, als er sich zu einem Kunststudium in Belgien entschließt. 

Sein Werk ist anfänglich von dunklen, erdigen Farben dominiert und hat oft Landarbeiter und deren Umfeld zum Thema. “Die Kartoffelesser” von 1885 ist sein bekanntestes Bild dieser Periode. 

Während seiner Studienjahre in Paris findet van Gogh zur Farbe und entwickelt seinen individuellen Stil. 1888 zieht er nach Arles. Von nun an spielt die französische Landschaft eine große Rolle in seinem Leben und Werk. Sie liefert ihm die Materie, für die er heute am meisten bekannt ist. Es ist jedoch auch die Zeit, die den Beginn einer psychischen Krise markiert, die nach einem Streit mit seinem Freund Paul Gauguin richtig zum Ausbruch kommt. 1889 folgt die Einweisung in ein Pflegeheim. Er widmet sich weiter der Malerei, nimmt sich jedoch 1890 das Leben.

Simon Schama über eines seiner letzten Bilder, “Kornfeld mit Krähen” von 1890: “Was sehen wir hier? Einerseits ein Ersticken, doch auch Euphorie. Diese Krähen könnten es auf uns abgesehen haben, doch sie könnten sich auch von uns entfernen. Die Dämonen verschwinden, während wir von der Kraft der Natur aufgesogen werden.”



DVD 4


7. Picasso – Moderne Kunst trifft auf Politik 'Guernica'

Pablo Picasso ist 1881 in Malaga, Spanien geboren. Er gilt als einer der bekanntesten und anerkanntesten Künstler des 20. Jahrhunderts. Sein Gesamtwerk wird auf 50.000 Stücke geschätzt und ist durch eine große Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen geprägt. Picassos Karriere kommt erst 1900 mit dem Umzug nach Paris wirklich ins Rollen. Die Werke aus seiner Blauen und Rosa Periode, und die Begründung des Kubismus zusammen mit George Braque markieren den Beginn seiner außerordentlichen Künstlerlaufbahn.

Die beiden bekanntesten Werke Picassos sind die Gemälde “Guernica” von 1937 und “Les Demoiselles d'Avignon” von 1907, das als Schlüsselbild der Klassischen Moderne angesehen wird.

“Guernica” entsteht in Picassos Surrealistischen Periode und ist eine künstlerische Umsetzung der Schrecken des Spanischen Bürgerkriegs.

Simon Schama über “Guernica”: “Picassos “Guernica” ist ein riesiges Bild, größer als eine Kinoleinwand. Doch der Hauptgrund dessen starker Wirkung liegt darin, dass es kein ausgearbeiteter Kommentar zu deutschen Bombern über Spanien und toten baskischen Zivilisten ist, sondern weil Picasso es schafft, eine Verbindung zu unseren schlimmsten Albträumen herzustellen. Er sagt: “Von hier kommt der Horror der Welt – aus den Tiefen unserer eigenen Psyche.””


8. Rothko – Black on Maroon

Mark Rothko wird 1903 als Marcus Rothkowitz im russischen Dwinsk, dem heute lettischen Daugavpils geboren. 1913 siedelt die Familie nach Portland im US-Bundesstaat Oregon um. Rothkos Ausbildung ist kurz: Er zieht nach New York, um an der Yale University bei Max Weber zu lernen. Nach zwei Jahren bricht er sein Studium ab und ist auf sich alleine gestellt.

Rothko ist für seinen Abstrakten Expressionismus bekannt, durchläuft aber zuvor verschiedene traditionelle Stile, unter anderem den Surrealismus. Später gilt er als der Wegbereiter der Farbfeldmalerei. Seine großen Einzelausstellungen sind sehr erfolgreich.

Rothko gilt als manisch-depressiv. Seine depressiven Lebensphasen lassen sich signifikant im farblichen Wechsel seiner Arbeit nachweisen. Im Februar 1970 nimmt er sich in seinem Atelier in New York das Leben.

Simon Schama über Rothko: “Rothko sagt, dass sich seine Gemälde auf ein unbekanntes Abendteuer in einen unbekannten Raum begeben. In seinen Bildern tut er alles, um die Oberfläche doppelbödig, porös und leicht durchdringbar erscheinen zu lassen. Es entsteht ein Raum, aus dem wir vielleicht kommen, und in den wir wieder zurückkehren werden.”






Informationen für Lehrer:

Zielgruppe: Sek I & II, ab Klasse 7, Erwachsenenbildung

Schulfächer: Kunst

Geprüfte Eignung: Dieses Medium wurde von der Medienbegutachtung des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg für den Unterrricht empfohlen. Weitere Informationen unter: www.lmz-bw.de




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Artikelnr.
ZKK023.01-02

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